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Peer-to-Peer
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Napster in der Videobranche?
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Thomas Hess, Markus Anding, Matthias Schreiber Über Peer-to-Peer-Netzwerke lassen sich auch Video-Dateien austauschen, ganz ähnlich wie Audio-Dateien über Napster und andere Filesharing-Dienste. Eine genauere Analyse zeigt aber, dass sich die technischen Rahmenbedingungen für den Austausch von Video- und von Audio-Dateien doch deutlich unterscheiden. Insbesondere die initiale Konvertierung von Video-Dateien in ein zwischen Peer-to-Peer Teilnehmern austauschfähiges Format ist zeitintensiv. Auch stellen sowohl die Datenübertragung als auch die spezifischen Endgeräte noch immer Engpässe dar. Aus ökonomischer Perspektive führt dies im Vergleich zum Austausch von Musikdateien zu hohen Kosten bei eingeschränktem Nutzen. Der eingeschränkte Nutzen ergibt sich insbesondere aus der speziellen Nutzungssituation von Video-inhalten, die nicht im Einklang mit der Nutzung des Computers als Peer-to-Peer-Knoten steht und stark an spezifische Endgeräte gebunden ist. Insgesamt erscheint daher die Nutzung von Peer-to-Peer-Netzwerken für Videos derzeit deutlich weni-ger attraktiv als die bereits zu beobachtende Nutzung gleichartiger Netzwerke für Musikstücke. Videoanbieter werden daher kurzfristig von der neuen Technologie nicht unmittelbar bedroht, zumal der Videoverkauf nur eine Stufe einer umfassen-den Verwertungskette für Filme bildet. Mittelfristig ist bei weiterer Senkung tech-nischer Hürden dennoch eine Bedrohung zu erwarten, die aber aufgrund des Nut-zungsumfeldes bei Video tendenziell geringer sein wird als im Musikbereich. In diesem Kapitel genannte Unternehmen und Websites:
Online zugängliche Literaturhinweise:
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